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Neue Erkenntnisse zur Wandaussteifung – Kerto LVL überzeugt durch Stabilität und Präzision

Die aktuelle Ausgabe von Holzbau-Statik aktuell (05/2025) zeigt:

Bei der Aussteifung von Holzbauwänden lohnt sich der Blick auf innovative Werkstoffe. Neben klassischen Platten wie OSB, Sperrholz oder Gipsfaser rückt Kerto LVL zunehmend in den Fokus – insbesondere dort, wo hohe Steifigkeit, Maßhaltigkeit und Tragfähigkeit gefragt sind.

Warum Kerto LVL?

Kerto LVL (Laminated Veneer Lumber) wird aus mehreren Lagen nordischer Fichtenfurniere gefertigt und überzeugt durch:

  • außergewöhnliche Formstabilität – kein Verzug oder Quellen bei wechselnder Feuchte

  • hohe Schubsteifigkeit und Festigkeit – ideal für aussteifende Wandtafeln

  • präzise CNC-Bearbeitung – für exakte Passungen und dichte Fugen

  • geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit

  • berechenbares Brandverhalten – planbarer Feuerwiderstand durch definierte Abbrandrate

Damit ist Kerto LVL nicht nur eine Alternative, sondern eine technisch überlegene Lösung für tragende und aussteifende Wandsysteme – besonders im mehrgeschossigen Holzbau.

Mehrlagige Systeme im Fokus

Die Fachveröffentlichung untersucht die Kombination mehrerer Plattenlagen (z. B. OSB + Gipsfaser oder LVL + Gipskarton) und zeigt, wie sich durch optimierte Schubübertragung zwischen den Schichten deutlich höhere Steifigkeiten erzielen lassen.

Kerto LVL trägt hier dazu bei, Bauhöhe und Materialeinsatz zu reduzieren, ohne die statische Sicherheit zu beeinträchtigen.


Das vollständige PDF „Wandtafeln mit mehreren Platten“ aus Holzbau-Statik aktuell 05/2025 steht ab sofort hier zur Verfügung

Neue FNR-Handreichung „Planungsleistungen bei Holzbau-Vergaben“ jetzt als Download verfügbar

Leidorf-News weist mit Freude auf die neue Handreichung „Planungsleistungen bei Holzbau-Vergaben – Handreichung für öffentliche Bauprojekte“ der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hin.

Inhalte & Nutzen

Die Broschüre bietet praxisrelevante Hilfestellungen für öffentliche Auftraggeber, Bauämter und Planende, um Planungsleistungen im Holzbau möglichst effizient, rechtssicher und qualitativ hochwertig auszuschreiben.

Zu den behandelten Themen gehören unter anderem:

  • Integrales Planen

  • Rechtliche Grundlagen

  • Leistungsumfang und Vergütung

  • Eignungskriterien und -prüfung

  • Zuschlagskriterien

Zusätzlich enthält sie grafische Übersichten und eine Modell-Wertungsmatrix zur Unterstützung bei der praktischen Anwendung.

Neue Handreichung: Losbündelung bei Holzbau-Vergaben

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat eine neue Handreichung zur Losbündelung bei Holzbau-Vergaben veröffentlicht – ein praxisnaher Leitfaden für öffentliche Bauprojekte.

Ziel der Publikation ist es, öffentliche Auftraggeber bei der Planung und Ausschreibung von Holzbauprojekten zu unterstützen. Oftmals scheitern Projekte im nachhaltigen Holzbau an zu kleinteiligen Ausschreibungen, die innovative Bauweisen erschweren. Die Handreichung zeigt auf, wie rechtssicher gebündelt und effizient vergeben werden kann, ohne den Wettbewerb einzuschränken.

Besonderes Augenmerk liegt auf:

  • der Optimierung von Vergabeprozessen,

  • der Nutzung bestehender Rechtsrahmen,

  • und der Förderung des Holzbaus als klimafreundliche Bauweise im öffentlichen Sektor.

Die Veröffentlichung wurde im Rahmen der Charta für Holz 2.0 und der Holzbau-Initiative durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.

Ökobilanzierung in der Praxis – Leitfaden für Architekt:innen, Planer:innen & Bauherr:innen 

Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen hat im Rahmen der Holzbauoffensive Hessen 2025 einen neuen Leitfaden veröffentlicht:
„Ökobilanzierung in der Praxis – Leitfaden zum klimagerechteren Planen & Bauen“.

Warum dieser Leitfaden wichtig ist

Der Gebäudesektor verursacht rund 40 % der CO₂-Emissionen und 90 % des Rohstoffverbrauchs in Deutschland. Um die Klimaziele zu erreichen, rückt daher die ganzheitliche Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden in den Fokus – von der Herstellung über den Betrieb bis hin zum Rückbau.

Inhalte des Leitfadens

  • Praxisnahe Einführung in die Ökobilanzierung (LCA)

  • Werkzeuge und Methoden zur Bewertung der ökologischen Auswirkungen von Bauprojekten

  • Vergleichende Beispiele zwischen konventionellen und nachhaltigen Bauweisen

  • Empfehlungen für Architekt:innen, Planer:innen und Bauherr:innen zur Umsetzung in frühen Projektphasen

Holz als Schlüssel zum klimafreundlichen Bauen

Besonders hervorgehoben wird die Rolle des Holzbaus:

  • nachwachsender, regional verfügbarer Rohstoff

  • CO₂-Speicher mit Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

  • ermöglicht kurze Bauzeiten und nachhaltige Gebäudekonzepte

Unser Fazit bei Leidorf

Die Ökobilanzierung wird künftig ein zentrales Werkzeug in jedem Bauprojekt sein – ähnlich wichtig wie die Kostenplanung. Sie macht die Klimawirkung von Baustoffen transparent und unterstützt fundierte Entscheidungen für nachhaltige Bauweisen.

Wiederverwendung von Holz- und Stahlbauteilen – Ergebnisse eines Forschungsprojekts 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Technische Universität München (TUM) haben Ende 2024 ein umfangreiches Forschungsprojekt abgeschlossen: „Vorbereitung der Wiederverwendung von bestimmten Bauprodukten des Holz- und Stahlbaus“, gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg.

Ziel des Projekts

Der Bau­sektor verursacht etwa die Hälfte des weltweiten Abfallaufkommens. Bislang werden tragende Holz- und Stahlbauteile nach einem Rückbau meist recycelt oder entsorgt. Das Projekt hatte das Ziel, Verfahren und Leitlinien zu entwickeln, damit diese Bauteile künftig technisch sicher wiederverwendet werden können – und so Ressourcen, Energie und CO₂ einzusparen.

Zentrale Ergebnisse

    • Bestandsanalyse: Methoden zur Erfassung des Potenzials von Bauteilen, bevor sie rückgebaut werden.

    • Selektiver Rückbau: Schonende Demontage ist entscheidend, um tragende Elemente unbeschädigt zu gewinnen.

    • Prüf- und Klassifizierungsverfahren: Entwicklung praxisnaher Ansätze, wie Stahl- und Holzbauteile auf Qualität und Tragfähigkeit geprüft werden können.

    • Aufbereitung: Empfehlungen zur Reinigung, Bearbeitung und Erneuerung von Oberflächen.

    • Baurecht: Erste Wege für den Nachweis der Verwendbarkeit über Zustimmung im Einzelfall (ZiE) oder vorhabenbezogene Bauartgenehmigung (vBG).

Bedeutung für die Praxis

Mit dem entwickelten Leitfaden zur Wiederverwendung liegt nun ein praxisorientiertes Werkzeug vor, das Bauherren, Planern und Ausführenden konkrete Hilfestellung gibt – von der Bestandsanalyse bis zur Bemessung. Damit wird ein wichtiger Schritt hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft im Bauwesen gemacht.

Ausblick

Noch sind viele Fragen offen – etwa die Standardisierung von Prüfverfahren, der Aufbau von Materialdatenbanken und die Anpassung baurechtlicher Regelwerke. Klar ist jedoch: Die Wiederverwendung von Holz- und Stahlbauteilen ist technisch machbar und kann in Zukunft erheblich zur Ressourcenschonung beitragen.

Wie sicher ist Holzbau im Brandfall? 

Neue Forschungsergebnisse liefern klare Antworten:
Studien der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) zeigen, dass Holzgebäude bei richtigem Aufbau und einem durchdachten Brandschutzkonzept genauso sicher sind wie konventionelle Bauweisen.

Damit wird ein oft genanntes Vorurteil widerlegt: Holzbau steht für Nachhaltigkeit und Klimaschutz – und überzeugt gleichzeitig in puncto Sicherheit.

Bei Leidorf sehen wir uns durch diese Ergebnisse bestätigt:

  • Ökologisch – Holz ist ein nachwachsender Rohstoff mit hervorragender CO₂-Bilanz.

  • Sicher – Brandschutz im Holzbau ist planbar und zuverlässig.

  • Zukunftsweisend – Nachhaltige Bauweisen sind ein wesentlicher Schlüssel für die Bauwende.

Wir verbinden in unseren Projekten innovative Fertigungstechnologien mit modernem Holzbau. So entstehen Gebäude, die ökologisch, sicher und zukunftsfähig sind.

👉 Weitere Informationen zur Studie finden Sie bei der FNR

Wertewandel am Berg: Leitfaden für nachhaltige Schutzhütten erschienen

Wie können Schutzhütten im alpinen Raum nachhaltiger, ressourcenschonender und zukunftsfähig geplant und gebaut werden?

Der neue Leitfaden „Wertewandel am Berg“, herausgegeben vom Deutschen Alpenverein (DAV), liefert Antworten – und setzt dabei klare Impulse für die gesamte Baubranche.

Nachhaltigkeit beginnt beim Planen

Der Leitfaden zeigt praxisnah und fundiert, wie alpine Infrastruktur unter den Aspekten Suffizienz, Effizienz und Konsistenz neu gedacht werden kann. Im Mittelpunkt stehen Strategien zur Reduktion grauer Emissionen, zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe und zur Gestaltung kreislauffähiger Bauweisen. Die Erkenntnisse basieren unter anderem auf dem Pilotprojekt „Hochlandhütte“ und wurden von einem interdisziplinären Expertenteam entwickelt.

Leidorf als Umsetzungspartner

Als Spezialist für präzise Holzbearbeitung, modularen Holzbau und rückbaubare Konstruktionen sieht sich Leidorf in besonderem Maße in der Verantwortung, diese neuen Standards mitzugestalten.
Unsere CNC-Technologien ermöglichen es, ressourcenschonende und zugleich langlebige Lösungen in hoher handwerklicher Qualität umzusetzen – auch unter den herausfordernden Bedingungen des alpinen Raums.

„Nachhaltigkeit entsteht nicht durch Kompensation, sondern durch durchdachte Planung und intelligente Konstruktion.“
– Alexander Leidorf

Zukunftsfähiges Bauen: Vom Berg ins Tal

Die Ansätze des Leitfadens gelten nicht nur für Schutzhütten. Sie sind übertragbar auf viele Bauaufgaben, bei denen Robustheit, Kreislaufdenken und Materialeffizienz im Vordergrund stehen – auch im Tal. Leidorf begleitet diesen Wertewandel mit Erfahrung, Technologie und Leidenschaft für den Werkstoff Holz.


Kontaktieren Sie uns, wenn Sie ein Projekt nachhaltig und kreislauffähig planen möchten. Wir unterstützen Sie gerne von der Idee bis zur Umsetzung.

Neuer Leitfaden zur Wiederverwendung tragender Bauteile veröffentlicht

Ein wichtiger Schritt für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen

Im Mai 2025 wurde ein deutschlandweit beachteter Praxisleitfaden zur Wiederverwendung tragender Stahl- und Holzbauteile veröffentlicht. Erstellt vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Technischen Universität München, setzt dieser Leitfaden neue Maßstäbe für zirkuläres Bauen in der Praxis.

Als Unternehmen, das sich mit moderner Holzverarbeitung, Rückbau und ressourcenschonenden Baukonzepten beschäftigt, begrüßen wir bei Leidorf diesen wichtigen Schritt ausdrücklich.


Worum geht es im Leitfaden?

Der Leitfaden bietet eine strukturierte Vorgehensweise zur Wiederverwendung ganzer tragender Bauteile – etwa aus Stahl oder Nadelholz – und richtet sich an:

  • Planer:innen und Fachplaner:innen

  • Prüfingenieur:innen und Gutachter:innen

  • Behörden und Bauunternehmen

  • Eigentümer:innen von Bestandsgebäuden

Er beschreibt praxisnah, wie gebrauchte Bauteile systematisch erfasst, geprüft, aufbereitet und sicher wieder in neuen Bauvorhaben eingesetzt werden können.


Inhalte des Leitfadens im Überblick

  • Bestandsanalyse: Wie erkenne ich wiederverwendbare Bauteile?

  • Rückbau: Selektiver und bauteilschonender Rückbau durch Fachbetriebe

  • Prüfung & Aufbereitung: Nachweis der physikalischen und mechanischen Eigenschaften, Dekontamination, Sortierung

  • Bemessung: Nach aktuellen Normen unter Berücksichtigung konservativer Annahmen

  • Materialspezifische Anhänge: Detaillierte Prüf- und Bemessungsvorgaben für Stahl- und Holzbauteile


Warum ist das relevant?

Ein Großteil der CO₂-Emissionen und des Ressourcenverbrauchs im Bauwesen entsteht in der Herstellung tragender Strukturen. Durch die Wiederverwendung bereits vorhandener Bauteile können diese Belastungen erheblich reduziert werden.

Gleichzeitig schafft der Leitfaden Rechtssicherheit für Bauherr:innen und Planende, indem er eine fundierte Grundlage für Zustimmungen im Einzelfall (ZiE) und vorhabenbezogene Bauartgenehmigungen (vBg) bietet.

Bild: Metsä Wood

Neue Impulse für den Holzbau: Kerto-Wandlösungen von Metsä Wood

Kerto LVL ist ein modernes Baumaterial, das vor allem im tragenden und aussteifenden Wandaufbau neue Möglichkeiten eröffnet. Die Furnierschichtholz-Platten kombinieren hohe Festigkeit mit geringem Gewicht und sind damit ideal geeignet für den vorgefertigten Holzbau – ganz im Sinne unserer Philosophie bei Leidorf: präzise, effizient und zukunftsfähig bauen.

Was Kerto besonders macht:

  • Hohe Maßhaltigkeit: ideal für robotergestützte Fertigungsprozesse

  • Schnelle Verarbeitung: perfekt für CNC-gesteuerte Zuschnitte

  • Gute statische Eigenschaften bei schlanken Querschnitten

  • Reduzierte Rissbildung und hohe Oberflächenqualität

Wir beobachten den Einsatz von Kerto LVL schon länger und sehen großes Potenzial – insbesondere dort, wo kurze Bauzeiten und industrielle Vorfertigung gefragt sind.

Wer sich näher mit den Einsatzmöglichkeiten von Kerto-Wänden beschäftigen möchte, findet hier weitere Informationen direkt bei Metsä Wood:
👉 Kerto-Wand-Anwendungen ansehen

Leidorf – Technologie trifft Holz.

Bei Fragen zu möglichen Anwendungen oder zur Integration in Ihre Projekte stehen wir gerne zur Verfügung.

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Neue Studie: Naturbasierte Materialien als Schlüssel zur klimaneutralen Bauwende

Bauhaus Erde und das Natural Building Lab der TU Berlin haben im Auftrag von Built by Nature eine umfassende Studie veröffentlicht:
 „Naturbasiertes Bauen in Deutschland – Wege zum klimaneutralen Bauen“.

 

Die Kernaussage:

Der Gebäudesektor in Deutschland verfehlt seine Klimaziele deutlich – und das, obwohl klimafreundliche Alternativen längst verfügbar wären.

Naturbasierte Materialien: Holz, Hanf, Lehm & Co. im Fokus

Die Studie zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial biobasierte Baustoffe bieten:

  • Sie verursachen deutlich geringere Emissionen als Beton oder Stahl

  • Sie können Kohlenstoff dauerhaft speichern

  • Sie fördern regionale Wertschöpfung und Ressourcenschonung

Vor allem Holz spielt heute schon eine zentrale Rolle – doch auch Materialien wie Hanf, Lehm oder Stroh müssen dringend aus der Nische geholt werden.


Was fehlt?

Trotz technologischer Reife hemmen folgende Faktoren den Einsatz naturbasierter Materialien:

  • Es fehlen verbindliche CO₂-Grenzwerte für Neubauten

  • Förderprogramme berücksichtigen meist nur den Energieverbrauch im Betrieb, nicht die Materialwahl

  • Langwierige Genehmigungsverfahren, besonders im mehrgeschossigen Holzbau

  • Wissenslücken bei Planer:innen, Behörden und Bauherren


Unsere Haltung bei Leidorf

Wir sind überzeugt: Die Bauwende gelingt nur, wenn wir digitales Bauen, modulare Konstruktionen und nachwachsende Rohstoffe zusammen denken.

Als Leidorf GmbH verbinden wir Hightech-Holzbau, robotergestützte Fertigung und naturbasierte Werkstoffe – und leisten so einen aktiven Beitrag zur Transformation des Bauens.

👉 Zur Studie (PDF): [Link einfügen]
👉 Mehr über unsere Lösungen im Bereich nachhaltiges Bauen: [Link zur Leistungsseite]


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Bauakustik im Hybridbau: Neue Erkenntnisse für besseren Schallschutz

Forschungsergebnisse bestätigen: Hybridkonstruktionen aus Holz und Beton überzeugen auch akustisch

Mit dem wachsenden Bedarf an nachhaltigem Wohnraum rücken hybride Bauweisen in den Fokus – insbesondere die Kombination von Holzwänden mit Stahlbetondecken. In einem aktuellen Forschungsprojekt unter Beteiligung der Hochschule für Technik Stuttgart wurde das bauakustische Verhalten solcher Konstruktionen umfassend untersucht.

 

Hervorragende Luft- und Trittschalldämmung bei durchdachter Ausführung

Die Studie zeigt: Hybridkonstruktionen bieten exzellente akustische Eigenschaften, wenn sie konsequent geplant und ausgeführt werden. Besonders positiv fällt auf:

  • Hohe Luftschalldämmung durch zweischalige Trennwände mit Vorsatzkonstruktionen

  • Ausgezeichneter Trittschallschutz durch schwimmenden Estrich und elastische Trittschalldämmung

  • Reduzierte Flankenübertragung bei geeigneter Detailausbildung (Trennfugen, Stoßstellen, Entkopplung)

Selbst bei mehrgeschossigen Wohnbauten mit hohen Anforderungen an den Schallschutz wurden Komfortwerte erreicht, die weit über den Mindestanforderungen der DIN 4109 liegen.

Neue Berechnungsmodelle für die Praxis

Da bisher keine normierten Rechenverfahren für Hybridbauten verfügbar sind, schlägt die Studie konkrete Prognosemodelle für Luft- und Trittschall vor – basierend auf realen Baumessungen. Diese Modelle schaffen Planungssicherheit und helfen, Sanierungskosten oder Überdimensionierungen zu vermeiden.

Unsere Einschätzung bei Leidorf

Als Spezialist für modularen Holzbau und CNC-gestützte Fertigung sehen wir in hybriden Konstruktionen einen wichtigen Baustein für die Zukunft. Die neue Studie bestätigt, dass klimafreundliches Bauen und hohe akustische Qualität kein Widerspruch sind.

Gerne unterstützen wir Architekt:innen und Bauherren bei der Umsetzung hybrider Baukonzepte – mit Erfahrung, technischer Präzision und einem wachen Blick für Details.


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Neuregelung im Holzbau: MHolzBauRL 2024 veröffentlicht – Berlin zieht nach

Die neue Muster-Holzbaurichtlinie 2024 (MHolzBauRL) wurde am 12. Mai 2025 vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) offiziell in den Amtlichen Mitteilungen 2025/2 veröffentlicht. Zuvor wurde die überarbeitete Fassung von der Bauministerkonferenz im September 2024 beschlossen.

Damit wird eine zentrale Regelungsgrundlage für den Brandschutz im Holzbau auf den neuesten Stand gebracht.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Erweiterter Anwendungsbereich, u. a. für Holztafelbauweise in Gebäuden der Gebäudeklasse 5

  • Vereinfachte Nachweise der Feuerwiderstandsdauer durch klare Tabellen

  • Reduzierte Anforderungen bei Standardkonstruktionen

  • Keine gesonderte Bauartgenehmigung nötig, wenn die Ausführung der Richtlinie entspricht

  • Detaillierte Regelungen zu Fassaden, Fügungen und Installationen


Anwendung in den Bundesländern

Die Richtlinie darf dort angewendet werden, wo die jeweiligen Landesbauordnungen dies zulassen. Das ist bereits in folgenden Bundesländern der Fall:

  • Bayern

  • Berlin (seit 2. Mai 2025 durch Aufnahme in die VV TB Bln)

  • Sachsen-Anhalt

  • Nordrhein-Westfalen

  • Bremen

Weitere Bundesländer werden folgen.


Was heißt das für unsere Projekte?

Leidorf plant und fertigt tragende Holzelemente wie Wände, Decken und Treppen mit robotergestützter Präzision. Die neue Richtlinie bedeutet für uns:

  • Mehr Spielraum bei Konstruktionen

  • Schnellere Genehmigungsverfahren

  • Mehr Effizienz bei Planung und Umsetzung

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Wie schneiden einfache, monolithische Bauweisen im realen Alltag ab? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines außergewöhnlichen Langzeit-Experiments in Bad Aibling. Drei formal identische Mehrfamilienhäuser – eines aus Holz, eines aus Ziegel und eines aus Infraleichtbeton – wurden über zwei Jahre hinweg wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse des nun veröffentlichten Berichts „Einfach Bauen 3 – Messen, Validieren, Rückkoppeln“ liefern spannende Erkenntnisse für die Zukunft des Bauens.

Einfache Materialien – große Wirkung

Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Einfachheit kann effizienter sein als Hightech. Das Holzhaus erzielte mit einem U-Wert von 0,22 W/m²K den besten Dämmwert – exakt wie im Labor, und das ganz ohne zusätzliche Dämmung oder Dampfsperre. Das Betonhaus punktete mit thermischer Trägheit, die sommerliche Überhitzung effektiv reduziert. Der Ziegelbau hingegen blieb hinter den Erwartungen zurück – sowohl beim Dämmwert als auch bei der Recyclingfähigkeit.

Nutzerverhalten zählt

Besonders spannend: Trotz identischer Gebäudeformen zeigten sich teils deutliche Unterschiede im Energieverbrauch – je nach Heizverhalten und Lüftung durch die Bewohner:innen. Das unterstreicht: Bauphysik und Nutzerverhalten müssen zusammengedacht werden.

Kreislaufwirtschaft mit Zukunft

Auch im Urban Mining Index schneidet das Holzhaus am besten ab. Nahezu die Hälfte der Materialien können am Lebensende wiederverwendet, der Rest energetisch verwertet werden. Dagegen steht der Ziegel mit fast 100 % Primärrohstoffen – nur etwa ein Fünftel kann recycelt werden. Der Betonbau liegt im Mittelfeld.

Unsere Perspektive

Bei Leidorf verfolgen wir diese Entwicklung mit großem Interesse. Als Spezialist für CNC- und Roboterfertigung im Holzbau sehen wir in einfachen, sortenreinen Konstruktionen große Chancen für Nachhaltigkeit, Rückbaubarkeit und Automatisierung. Die Erkenntnisse aus Bad Aibling bestärken uns in unserer Mission: Holz neu denken – einfach, präzise und zukunftsfähig.

👉 Mehr zur Studie findest du hier auf Bauwelt.de

Holz tut gut – wissenschaftlich bewiesen!

Eine Metastudie der TU München fasst zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zusammen und zeigt, dass der Einsatz von Holz im Bauwesen messbar positive Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden hat.

Besonders hervorzuheben sind:
Steigerung der Lebensqualität
Antimikrobielle Eigenschaften – weniger Keime auf Oberflächen & in der Raumluft
Erhöhtes Wohlbefinden & bessere Erholungsfähigkeit
Nachweisbare Leistungssteigerung & höhere Stressresistenz
Förderung sozialer Interaktion & Hilfsbereitschaft

Weitere Studien belegen zudem, dass Holz in Innenräumen:
Kreativität und Problemlösungsfähigkeit steigert
Blutdruck & Herzfrequenz senkt – gut fürs Herz-Kreislauf-System
Die Verweildauer von Viren auf Oberflächen reduziert

Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass Holz nicht nur ein nachhaltiger, sondern auch ein besonders menschenfreundlicher Baustoff ist.

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Wir bei Leidorf setzen auf innovative Holzbautechnologie wie zum Beispiel holzvernageltes CLT, um diese Vorteile in die Praxis zu bringen. Mehr als nur ein Baustoff – Holz ist eine Lebenseinstellung!

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Holzbau als
Game-Changer
im Klimaschutz!

neue Studie der TU Berlin und Tegel Projekt GmbH zeigt: Holzbauweisen können bis zu 40 % weniger CO₂-Emissionen verursachen

Eie neue Studie der TU Berlin und Tegel Projekt GmbH zeigt: Holzbauweisen können bis zu 40 % weniger CO₂-Emissionen verursachen als mineralbasierte Konstruktionen. Besonders beeindruckend: Die Fähigkeit von Holz, Kohlenstoff langfristig zu speichern, ist bis zu 19-mal größer als bei herkömmlichen Materialien wie Beton oder Ziegel.

Als Unternehmen, das nachhaltige Holzbaukonzepte und innovative Technologien fördert, sehen wir diese Ergebnisse als Bestätigung, dass Holz der Baustoff der Zukunft ist. 💡✨

Mit regionaler Ressourcennutzung und modernen Vorfertigungsmethoden setzen wir bei Leidorf auf klimafreundliche Bauweisen, die nicht nur nachhaltig, sondern auch effizient und ästhetisch sind.

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Nachverdichtung von Wohnraum

Leidorf unterstützt Holz-Modulbau
mit vorgefertigten Bauelementen

🏗️ 625.000 zusätzliche Wohnungen durch Nachverdichtung – dieses enorme Potenzial hat ein aktueller Artikel des Handelsblatts aufgezeigt. Der Bedarf an Wohnraum in urbanen Regionen wächst stetig, während die Flächen begrenzt bleiben. Die Lösung: Nachhaltige Aufstockung und Nachverdichtung von Bestandsbauten im Holz-Modulbau.

Leidorf – Partner für Holz-Modulbauunternehmen

Leidorf selbst ist kein Modulbauer, sondern unterstützt die Branche als verlässlicher Partner. Wir liefern präzise vorgefertigte Decken- und Wandelemente für die Modulfertigung und tragen so dazu bei, Produktionskapazitäten zu erweitern und Überkapazitäten abzudecken.

Unsere Vorteile im Überblick:

  • Schnelle Bauzeiten: Dank präziser Vorfertigung unserer Elemente werden Montagezeiten auf der Baustelle erheblich reduziert.
  • Nachhaltigkeit: Holz als CO₂-speichernder Rohstoff ist die ideale Wahl für moderne Bauprojekte.
  • Effiziente Nachverdichtung: Holz-Module eignen sich hervorragend für Aufstockungen und schaffen zusätzlichen Wohnraum, ohne neue Flächen zu versiegeln.
  • Minimale Störungen: Durch den hohen Vorfertigungsgrad bleiben Belastungen für Bewohner und Nachbarn während der Bauzeit minimal.

Nachhaltiges Bauen für die Städte von morgen

Leidorf steht für Innovation, Präzision und Nachhaltigkeit in der Holzfertigung. Gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Modulbau gestalten wir urbane Räume effizient, ressourcenschonend und zukunftsfähig.

🔗 Weiterführende Informationen:

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Leidorf ist Teil des  Composites United Netzwerk (CU)

Wir freuen uns, offiziell Teil des Composites United Netzwerks (CU) zu sein!

 Mit dieser Mitgliedschaft erweitern wir unser Netzwerk und stärken unsere Position als innovativer Partner in der High-Tech-Materialverarbeitung und im modernen Leichtbau.

Das CU-Netzwerk bringt führende Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, um die Entwicklung und Anwendung von Faserverbundwerkstoffen voranzutreiben. Als Mitglied profitieren wir vom Zugang zu exklusivem Fachwissen, gemeinsamen Projekten und innovativen Lösungen in Bereichen wie Automobil, Luftfahrt und nachhaltigem Bauen.

Unsere Teilnahme ermöglicht es uns, noch gezielter an der Zukunft des Leichtbaus mitzuwirken und unsere Expertise mit anderen hochspezialisierten Akteuren zu teilen. Leidorf steht damit weiterhin für Qualität und Fortschritt in der automatisierten Bearbeitung von Materialien wie Kohlefaser, Glasfaser und Holz.

Wir freuen uns auf die gemeinsamen Projekte und die Zukunft im Composites United Netzwerk!

Mehr dazu auf: https://composites-united.com/

Der CU Reports ist das Mitgliedermagazin des Composites United Netzwerks und berichtet halbjährlich über Neuigkeiten, innovative Entwicklungen und Aktivitäten im Bereich der Faserverbundwerkstoffe. Das Magazin richtet sich an die Mitglieder des Netzwerks, darunter Unternehmen und Forschungseinrichtungen, und beleuchtet Technologien und Trends, die für die Composite-Branche von Bedeutung sind.

Auf Seite 74 der aktuellen Ausgabe wird die Firma Leidorf vorgestellt. Der Artikel hebt die großformatige Bearbeitungskapazität des Unternehmens hervor, das mit einer modernen Roboter-CNC-Anlage arbeitet. Diese Anlage ermöglicht die präzise und effiziente Bearbeitung von High-Tech-Materialien wie Kohle- und Glasfaserverbundstoffen, Metallen und Holz. Ein Schwerpunkt liegt auf der hohen Automatisierung, die die Effizienz steigert und Fehler minimiert. Geschäftsführer Alexander Leidorf betont zudem die Bedeutung von Qualitätssicherung und kontinuierlicher Innovation, die Leidorf als führenden Anbieter für die Herstellung komplexer Bauteile in verschiedenen Industrien positionieren

Forschungspavillon aus Holz und Naturfasern

Der Forschungspavillon 2024 der Universität Stuttgart zeigt eindrucksvoll die innovativen Möglichkeiten des robotergestützten Holzbaus

Bild: (c)ITECH_ICD_ITKE_University of Stuttgart

Ziel des Projekts ist es, die Verwendung von Holz und Naturfasern im Bauwesen weiterzuentwickeln, um ressourcenschonende Konstruktionen zu ermöglichen. Durch den Einsatz moderner Robotik gelingt es, eine leichte und zugleich stabile Struktur zu schaffen, die sowohl ästhetischen als auch funktionalen Ansprüchen gerecht wird.

Die robotische Fertigung ermöglicht eine hochpräzise Verarbeitung des Materials und spart dadurch Ressourcen ein, was im Sinne der Nachhaltigkeit entscheidend ist. Der Pavillon demonstriert, wie Holz und andere Naturmaterialien mit modernster Technologie kombiniert werden können, um neue Wege im Bauwesen zu beschreiten. Das Projekt verdeutlicht das Potenzial von Naturfasern im Zusammenspiel mit Hightech-Robotik für eine nachhaltige Zukunft des Bauens.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: Forschungspavillon 2024.

Bild: (c)ITECH_ICD_ITKE_University of Stuttgart

Bilder: (c)ITECH_ICD_ITKE_University of Stuttgart

Nachhaltiges Bauen mit Holz

mit modernster Holzverarbeitung!

Die Baubranche steht vor enormen Herausforderungen: Der Druck, CO₂-Emissionen zu senken, Ressourcen effizienter zu nutzen und gleichzeitig flexibel und wirtschaftlich zu bauen, ist größer denn je. Eine Antwort auf diese Fragen bietet die nachhaltige Bauweise mit Holz. Als natürlicher, nachwachsender Rohstoff hat Holz das Potenzial, die Bauweise der Zukunft zu revolutionieren – vorausgesetzt, es werden moderne Fertigungsmethoden eingesetzt, die Präzision und Effizienz gewährleisten.

Hier kommt Leidorf ins Spiel. Wir haben uns auf die Produktion von Holzbauelementen spezialisiert und setzen dabei auf die neuesten CNC- und CAD/CAM-Technologien. Damit sind wir in der Lage, hochkomplexe und präzise Holzverbindungen zu fertigen, die vollständig auf metallische Verbindungsmittel verzichten. Diese „reinen“ Holzverbindungen basieren auf traditionellen Zimmermannstechniken, die wir mit modernen, computergestützten Fertigungsmethoden neu interpretieren.

Forschung trifft Praxis

Kürzlich hat ein durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Forschungsprojekt eine innovative Holz-Skelett-Bauweise entwickelt. Dieses Bausystem, das auf die Verwendung von 100% Holz setzt, kombiniert Nachhaltigkeit mit Flexibilität. Die Bauweise wurde so konzipiert, dass sie den Herausforderungen des Brandschutzes, der Bauphysik und der Schallschutzanforderungen gerecht wird. Gleichzeitig bleibt sie flexibel genug, um unterschiedliche Wohnbedürfnisse und Raumkonfigurationen zu ermöglichen.

Auch wenn Leidorf kein direkter Partner dieses Forschungsprojekts war, sind wir stolz darauf, diese bahnbrechende Bauweise mit unseren Technologien umsetzen zu können. Unsere CNC- und CAD/CAM-Fertigungsmethoden sind ideal, um die im Projekt entwickelten Holzverbindungen effizient und präzise herzustellen.

Warum Holzbau die Zukunft ist

Holz ist nicht nur ein CO₂-neutraler Baustoff, sondern dient auch als langfristiger Kohlenstoffspeicher. Im Vergleich zu Beton oder Stahl wird bei der Produktion von Holzbauelementen deutlich weniger Energie verbraucht. Hinzu kommt, dass Holz nach seinem Lebenszyklus in Gebäuden leicht recycelt oder wiederverwendet werden kann. Nachhaltige Holzkonstruktionen, wie sie im DBU-Forschungsprojekt entwickelt wurden, legen den Grundstein für umweltfreundliche und zukunftsfähige Bauprojekte.

Mit unseren modernen Fertigungsmethoden sind wir bei Leidorf in der Lage, die Potenziale des Holzbaus voll auszuschöpfen. Dank CNC- und CAD/CAM-Technologien können wir selbst komplizierte geometrische Verbindungen mit höchster Präzision fertigen und so eine langlebige, stabile und nachhaltige Bauweise garantieren.

Projekte der Zukunft

Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung dieser neuen Bauweise ist das Projekt „Collegium Academicum“ in Heidelberg. Dort wurde das flexible Holz-Skelett-Bausystem erstmals in einem mehrgeschossigen Wohnbauprojekt angewendet. Diese Innovation beweist, dass nachhaltiger Holzbau nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch in der Praxis wirtschaftlich ist.

Wir bei Leidorf freuen uns darauf, diese Technologien in zukünftige Projekte zu integrieren und unseren Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Baubranche zu leisten. Mit Holz als Baumaterial und modernsten Fertigungsmethoden bieten wir Lösungen, die nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch eine hohe architektonische Qualität und Flexibilität ermöglichen.


Haben Sie ein Bauprojekt, bei dem Nachhaltigkeit und Effizienz im Vordergrund stehen? Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie, wie wir gemeinsam innovative Holzbauprojekte umsetzen können.

Gebäudetyp E

soll das Bauen in Deutschland E wie einfacher und dadurch kostengünstiger machen

Der Gebäudetyp E soll das Bauen vereinfachen, indem überflüssige Normen und Vorschriften reduziert werden. Ziel ist es, durch Verhandlungen zwischen Fachleuten bestimmte technische Standards zu umgehen und so günstigere und flexiblere Bauprojekte zu ermöglichen. Die Anwendung richtet sich an Bauvorhaben, die von Experten durchgeführt werden, während wesentliche Sicherheitsstandards erhalten bleiben. Dies könnte innovative Holzbauprojekte fördern, die ressourcenschonend und modular aufgebaut sind, da der Verzicht auf übermäßige Regulierung kreativen Holzbauweisen mehr Spielraum gibt.

Höher bauen mit Kerto® LVL

Mit Kerto® LVL den Holzbau revolutionieren – leicht, stark und nachhaltig in die Höhe!

Metsä Wood und der Architekt Michael Green entwarfen eine Version des Empire State Buildings aus Holz, als Teil von Metsä Wood’s „Plan B“-Kampagne. Diese Kampagne zeigt, dass Holz als nachhaltiges Baumaterial auch für große Gebäude genutzt werden kann. Green glaubt, dass Holzbauten nicht nur möglich, sondern auch umweltfreundlicher sind. Das Projekt verwendet Metsä Wood’s Kerto® LVL Holzprodukte, um die ikonische Struktur nachzubilden und zeigt die Zukunft von Hochhäusern aus Holz.

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Zeitlose Weisheit im modernen Minimalismus

Diogenes, Buddha, Jesus und das Tiny House als Symbol für Einfachheit und inneren Frieden

Das Tiny House steht in einer langen Tradition der Genügsamkeit und des einfachen Lebens, die bis zu Persönlichkeiten wie Diogenes, Buddha, und Jesus Christus zurückreicht. Diese historischen Figuren wählten bewusst ein Leben mit minimalem Besitz, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – sei es die Suche nach Weisheit, spiritueller Erleuchtung oder der Verbreitung einer religiösen Botschaft. Im modernen Kontext spiegelt das Tiny House diesen Ansatz wider, indem es den Bewohnern ermöglicht, mit weniger zu leben und dadurch Freiheit, Klarheit und Fokus zu gewinnen.

Diese Tradition betont, dass wahres Glück und Erfüllung nicht durch materiellen Besitz, sondern durch innere Werte und Einfachheit erreicht werden können. Das Tiny House, als Symbol des modernen Minimalismus, steht somit in einer Linie mit den philosophischen und spirituellen Lehren dieser großen Denker und spirituellen Führer.

Mehr dazu auf SPIEGEL Geschichte

 

Ab 2030: kreislauffähiges Planen und Bauen als Standard in Wien

Die Stadt Wien hat in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur (Boku) eine Checkliste für kreislauffähiges Bauen entwickelt. Diese umfasst 30 Kriterien in acht Kategorien, darunter Materialeinsatz, Ökobilanz und Rückbau. Ziel ist es, bis 2030 kreislauffähiges Planen und Bauen zum Standard zu machen. Der entwickelte Zirkularitätsfaktor (ZiFa 1.0) ermöglicht eine objektive Bewertung der Nachhaltigkeit von Neubauten und Sanierungen und wird durch Workshops und Praxistests weiterentwickelt.

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Weitere Informationen

Tiny House Messe in Karlsruhe

Nächstes Wochenende (Freitag, 28. Juni bis Sonntag, 30. Juni 2024) findet in Karlsruhe die Tiny House Messe statt. Es ist die größte Messe im deutschsprachigen Raum rund um das Thema Tiny Houses. Dort finden Sie nicht nur Tiny Houses, sondern auch zahlreiche Serviceanbieter und Hersteller, von kleinen Handwerksbetrieben bis hin zu großen Unternehmen. Die Messe bietet einen umfassenden Überblick über das Angebot und ermöglicht es Ihnen, sich über die Unterschiede zu Wohnwagen und Mobilheimen sowie über die Preise und technischen Details zu informieren.
Mehr zum Leidorf Vollholz-Tiny-Haus: www.Vollholz-Tiny-Haus.com

Holz-Hybridbau: Die Zukunft des nachhaltigen Bauens in Deutschland?

Ein Interview auf Holzbauwelt.de zeigt mehrere Tendenzen für die Holz-Hybridbauweise auf. Diese Bauweise kombiniert Holz mit anderen Materialien wie Beton, insbesondere bei Sockelgeschossen und Treppenhäusern. Holz-Hybridbau wird im mehrgeschossigen Bau zunehmend dominanter, da er Nachhaltigkeit und serielle Bauweise vereint. Zudem ist eine steigende Akzeptanz bei Architekten, Planern und Bauunternehmen zu verzeichnen, was zukünftige Projekte betrifft. Der Holzbau wird als Lösung für nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum gesehen, insbesondere ab 2025, wenn eine Erholung des Neubausegments erwartet wird.

Mehr Details finden Sie hier auf Holzbauwelt.de.

Leidorf Holzbau engagiert sich für die Natur!

Wir sind stolz darauf, bekannt zu geben, dass Leidorf Holzbau eine Bienenpatenschaft übernommen hat! Mit diesem Schritt tragen wir aktiv zur Stärkung der Resilienz und Funktionalität des Waldökosystems bei. Unsere Bienenpatenschaft unterstützt die Pflege und Erhaltung von Bienenstöcken direkt auf unserm Firmengelände.
 
Als Holzbau-Unternehmen mit Weitblick ist uns die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen ein wichtiges Anliegen. Durch die Bienenpatenschaft setzen wir ein starkes Zeichen für den Umweltschutz und die Bedeutung der Biodiversität.

Holzreserven in Österreich!

Gemäß des Nachhaltigkeitsprinzips wird in Österreich weniger Holz aus dem Wald entnommen als wieder nachwächst. Laut dem Zuwachs der letzten Zehn Jahre im Ertragswald wurden 89 Prozent geerntet, während 11 Prozent im Wald verblieben. 

Diese Strategie trägt zu einem kontinuierlichen Anstieg der Holzreserven bei. 

Seit den 1960er Jahren ist dieser um etwa 50 Prozent gestiegen und liegt derzeit bei 1.173 Millionen Vorratsfestmetern. Natürlich sieht man diese Entwicklung im gesamten europäischen Wald. Durch die aktive Waldbewirtschaftung wurden Mitteleuropas Holzreserven seit 1990 um 8 Milliarden Vorratsfestmeter erhöht – also das 7-fache der Holzreserven in Österreich.

Holz in der Zukunft?

Die Zukunft des Holzes in Österreich ist gesichert! In der Studie „Holzverfügbarkeit in Österreich“ wurde das nachhaltige Nutzungspotenzial des österreichischen Waldes für die nächsten zehn Jahre untersucht. Das Ergebnis ist vielversprechend: Holz wird auch in Zukunft reichlich vorhanden sein. Eine flexible Bewirtschaftung, angepasst an zukünftige Klimabedingungen, ist jedoch entscheidend. Das bedeutet einerseits die Durchforstung von Altholzbeständen und gleichzeitig die Umsetzung von Verjüngungsmaßnahmen.

Zusätzlich ist es wichtig, Holz im Rahmen eines nachhaltigen Lebenszyklus zu betrachten. Wir setzen auf innovative, langlebige Holzprodukte und einen effizienten Einsatz dieses wertvollen Rohstoffs. Die Zukunft gehört definitiv den nachhaltigen Baustoffen!

Quelle:

proHolz Austria

https://www.facebook.com/proholz?locale=de_DE

Ein Tiny House bitte

Warum immer mehr kleine Häuser gebaut werden

Es gibt mehrere Gründe, warum die Nachfrage nach Tiny Häusern in den letzten Jahren gestiegen ist. Hier sind einige mögliche Erklärungen:

  1. Kosten: Tiny Häuser sind oft kostengünstiger als herkömmliche Immobilien. Sie erfordern weniger Materialien und weniger Energie, um zu bauen und zu betreiben. Dies macht sie attraktiv für Menschen, die nach einer kostengünstigen Wohnlösung suchen, insbesondere in Gebieten mit hohen Immobilienpreisen.

  2. Vorfertigung: Durch einen hohen Vorfertigungsgrad können Tiny Häuser im Werk wetterunabhängig hergestellt werden. Das fertig eingerichtete Modul wird auf die Baustelle transportiert. Die Montage kann so in kürzester Zeit erfolgen.

  3. Nachhaltigkeit: Tiny Häuser sind in der Regel energieeffizienter und haben einen geringeren ökologischen Fußabdruck als größere Häuser. Sie erfordern weniger Ressourcen für den Bau und den Betrieb und können oft mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Dies zieht umweltbewusste Menschen an, die nach einer nachhaltigen Wohnoption suchen.

  4. Minimalismus: Tiny Häuser fördern einen minimalistischen Lebensstil, bei dem man sich auf das Wesentliche konzentriert und sich von unnötigem Besitz befreit. Viele Menschen sehen dies als eine Möglichkeit, sich von materiellem Ballast zu befreien und ein einfacheres, fokussierteres Leben zu führen.

  5. Flexibilität und Mobilität: Tiny Häuser bieten die Möglichkeit, flexibel zu sein und an verschiedenen Orten zu leben. Da sie kompakt und oft auf Rädern gebaut sind, können sie leicht transportiert werden. Dies ist attraktiv für Menschen, die gerne reisen oder an verschiedenen Standorten leben möchten, ohne sich auf eine bestimmte Region festlegen zu müssen.

  6. Wohnraummangel: In einigen Regionen gibt es einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Tiny Häuser können eine Alternative bieten, indem sie Wohnraum auf begrenztem Raum schaffen. Dies ist insbesondere in städtischen Gebieten relevant, in denen der Wohnraum knapp ist.

Wir liefern Ihr Tiny House | Modulhaus | Mobile Home

Gerne beraten wir Sie oder erstellen ein Angebot für Ihr Tiny House | Modulbau | Mobile Home Projekt

NEU: Leidorf Logistik gegründet

Wir 💚💚💚 XXL-Logistik

Mit unserer LKW 🚚🚚🚚 Flotte haben wir bisher nur unsere eigenen Aufträge bedient.  

Um die Transporte noch nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten beiten wir unsere Fahrten auch als Dienstleitung an.

Wir transportieren CLT und andere großformatige Holzbauteile auch für Ihre Projekte. Immer natürlich im XXL Format: Überbreite oder -Länge ist dabei kein Problem. In Österreich haben wir eine Dauergenehmigung bis 3,50 m Breite und 20,5 m Länge auf allen unseren Fahrzeugen.
Für Deutschland, die Schweiz, Belgien, Luxemburg und die Niederlande haben wir eine Dauergenehmigung bis 3,0 m Breite.

4 Zugmaschinen - 20 Auflieger

Unser Fuhrpark besteht aus 3 Zugmaschinen und 20 offenen Aufliegern.
Dauergenehmigung für Überbreite bis 3,5 m in Österreich und 3,0 m in Deutschland, der Schweiz, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.

Unsere Spezialität dabei ist die flexible Baustellenlogistik. Bei Aufträgen mit mehreren Lieferungen stellen wir den Auflieger auf der Baustelle ab. Bei der ersten Lieferung fahren wir dann leer zurück. Die Monteure können in aller Ruhe das Material versetzen. Bei der letzten Lieferung nehmen wir dann einen Auflieger „huckepack“ und sparen so eine Fahrt ein.

Ökobilanz: Holz schneidet besser ab als zuvor

In der Schweiz erschien Ende April eine aktualisierte Version der sogenannten KBOB-Liste, die Umweltbelastungspunkte, Primärenergie und Treibhausgasemissionen abbildet. Holzprodukte schneiden nun deutlich besser ab als zuvor. Dies könnte beispielgebend für Österreich sein.

Die Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden wird immer wichtiger. Dafür braucht es eine solide Datengrundlage, die sowohl die Bauphase, als auch die Entsorgung einbezieht. Die KBOB-Liste, „Ökobilanzdaten im Baubereich“, welche von KBOB, ecobau und IPB gemeinsam herausgegeben wird, ermöglicht es, umweltrelevante Auswirkungen von Gebäuden nach einem einheitlichen Datensatz zu beurteilen. Eine wesentliche Neuerung betrifft die Verschiebung in der Berechnung vom reinen CO2-Ausstoß hin zum CO2-Speicher.

Änderung Kohlenstoffspeicher

Nach der diesjährigen Aktualisierung kann laut KBOB jedes Kilo verbautes Konstruktionsvollholz einem Kohlenstoffspeicher von 0,45 kg gleichgesetzt werden. In biobasierten Bauprodukten wie Holz wird CO₂ langfristig gespeichert. Dies ist hinlänglich bekannt. Bisher blieb dieser Fakt bei Umweltdaten gemeinhin unberücksichtigt. Neu ist somit, dass in Gebäuden verbautes Holz ab sofort zur CO2-Senkung in der Berechnung führt.

Brettschichtholz besser bewertet

Neu ist auch, dass verklebte Holzprodukte in Hinblick auf Treibhausindikatoren nun besser abschneiden. Bei Brettschichtholz ergab sich beispielsweise eine gravierende Veränderung. „Hier hat sich gezeigt, dass die Aufwendungen in der Herstellung deutlich geringer sind, als bisher angenommen“, erklärt Dr. Rolf Frischknecht, der das auf Ökobilanzberatung und -forschung spezialisierte Unternehmen treeze leitet. Ganz anders sieht es bei konventionellen Baustoffen aus. Beton wird nun beispielsweise in allen drei Punkten – Umweltbelastungspunke, Treibhausgasemissionen sowie Primärenergie – schlechter bewertet.

Für im Detail Interessierte hat Ecobau die wichtigsten Änderungen per Online-Infoveranstalung zusammengefasst. Nachzusehen sind die Erklärungen von Frischknecht hier.

Quelle: www.holzbauaustria.at, Ecobau, Lignum

Baurecht

Ist die Errichtung eines Carports in OÖ baubewilligungs- oder anzeigepflichtig?

Text lt. Land OÖ (21.06.2022):
https://www.land-oberoesterreich.gv.at/29743.htm

Nach den Oö. Bauvorschriften genügt bei einem Carport bis 50 bebauter Fläche vor Errichtung eine Bauanzeige (§ 25 Abs. 1 Z. 9 Oö. Bauordnung 1994); für größere Carports wäre eine Baubewilligung erforderlich. Voraussetzung ist, dass auch tatsächlich ein Carport (= Schutzdach) vorliegt. Sollte das Bauwerk nämlich „überwiegend umschlossen“ sein und damit bereits von einem Gebäude auszugehen sein, würde lediglich bis zu einer bebauten Fläche von 35 eine Anzeigepflicht bestehen und darüberhinausgehend eine Bewilligung erforderlich werden (vgl. die Begriffsbestimmungen Schutzdach und Gebäude in § 2 Z. 12 und Z. 23 Oö. Bautechnikgesetz 2013).

Nicht Wohnzwecken dienende ebenerdige, eingeschossige und freistehende Gebäude bzw. Schutzdächer, jeweils mit einer bebauten Fläche bis zu 15 m2, soweit sie nach dem Flächenwidmungsplan im Bauland liegen und entsprechend den für sie geltenden bau- bzw. raumordnungs­rechtlichen Bestimmungen, insbesondere jenen des Flächen­widmungs- bzw. Bebauungsplans, ausgeführt werden, bedürfen keiner vorherigen Bauanzeige oder Bewilligung durch die Baubehörde.  Zur Abklärung, ob auch alle Voraussetzungen vorliegen,  empfehlen wir aber eine vorherige Kontaktaufnahme mit der Baubehörde!

Zusatzinformation Leidorf:
Die Definition eines Schutzdaches lautet wie folgt:
Schutzdach: ein überdachtes, betretbares, nicht allseits umschlossenes Bauwerk, das vorwiegend dem Schutz vor Witterungseinflüssen dient, wie offene Ständerbauten, Flugdächer, Pavillons und dergleichen, soweit es sich nicht um ein Gebäude handelt

Information dazu: es müssen 2 Seiten offen sein, damit es sich um ein Schutzdach und nicht um ein Gebäude handelt.

Weiterführende Informationen

Die Messe für Robotik in der Holzindustrie

TimberBot Event am 13.05.2022

Hier einige Eindrücke von der TimberBot in Berlin.

Berlin soll bis zum Jahr 2030 ein Holzbau-Kompetenzzentrum werden und wir wollen diese Entwicklung fördern. Neben der Ansiedlung der Holzindustrie sollen auf dem alten Flughafen Tegel im Schumacherquartier 5.000 Wohnungen in Holzbauweise entstehen. Die TimberBot soll die Leitmesse für Robotik und Automation in der Holzwerkstoffindustrie werden.

Zu diesem Zweck haben wir 8 Experten aus Forschung und Entwicklung sowie aus der Privatwirtschaft als Referenten für diese Hybridveranstaltung gewonnen. Unsere Referenten aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Kanada und den USA werden Wissen und Best Practices präsentieren.

Nächster TimberBot Event am 14.10.2022

Bild: Fraunhofer IAO

Bauen 2030

Szenario 1: Der Holzbau gewinnt an Bedeutung

„allerdings zeigt die begrenzte regionale Lieferfähigkeit des Rohstoffes auch auf, wo die Grenzen dieser Bauweise liegen und unterstreicht, dass Rohstoffproduktion und Bedarfe ganzheitlich betrachtet werden müssen.“

Auszug aus: Szenarioprozess »Bauen 2030«

Kurzbericht: Zukunftsszenarien für das Planen, Bauen, Betreiben und Rückbauen im Jahr 2030, Fraunhofer IAO 2022

 

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Mehr Informationen

Markus Derix über die "Perspektiven des Holzbaus"

Die Nachhaltigkeit des Baustoffs Holz in klaren Worten erklärt.

  • 30 Mio. Festmeter Holz wachsen alleine in Deutschland jedes Jahr nach.
  • 2.100 m3 Holz für ein Bürogebäude in Amsterdam wachsen in Europa in nicht einmal 15 Minuten nach.

Unser Holz wächst nach – und wo wächst Beton?

 

Machen Sie mit: Jetzt Wärme für Bedürftige spenden

Leidorf Holztechnik spendet Holzbriketts an OÖ Tafeln

Alles wird teurer: Strom, Lebensmittel und auch Heizen. Bei Pellets wurde gerade ein historischer Höchststand von rund 350 € pro Tonne erreicht. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen wird die Belastung immer größer und größer. Die Firma Leidorf Holztechnik aus Altheim / Geinberg möchte ein Zeichen für mehr Menschlichkeit setzen. Die Firma möchte diejenigen unterstützen, die es am härtesten trifft – mit kostenlosen Holzbriketts, die bei den OÖ Tafeln und auch bei Partnertafeln in vielen Regionen Österreichs ausgegeben werden.

Spendenaktion für Bedürftige gestartet

Damit noch mehr Wärme gespendet werden kann, hat Leidorf eine Spendenseite eingerichtet. Unter www.Leidorf.com/spenden können Sie die Aktion unterstützen. Mit einer Spende von 25€ kann eine Familie 1 Woche heizen. Sie können sich aber auch mit 100 € für der Wärme für einen Monat oder mit 600 € für einen ganzen Winter an der Aktion beteiligen. Gespendet werden kann per Überweisung, PayPal oder Kreditkarte. Gerade für Firmen interessant dabei: Die Spende an die OÖ Tafeln ist als Sonderausgabe bei der Steuererklärung absetzbar.

 

 

Leidorf Holztechnik kämpft erfolgreich gegen Fachkräftemangel an

Der Fachkräftemangel trifft mittlerweile alle Unternehmen in Österreich. Leider hat die Corona-Pandemie diese Entwicklung weiter verstärkt. Daher hat sich die Firma Leidorf für den Marokkaner Simo ins Zeug gelegt, um eine Anstellung zu ermöglichen.

GEINERBG. Anfang 2021 erhielt die Firma Leidorf eine Bewerbung eines Studenten. Der junge Marokkaner Simo hat in seiner Heimat Automatisierungstechnik studiert. Nach dem Bachelorabschluss wechselte er nach Polen um in Poznan ein Masterstudium zu absolvieren. Im Internet fand Simo Videos eines Holztechnik-Roboters, der im Innviertel bei der Firma Leidorf steht. Die Roboter-CNC-Anlage faszinierte den jungen Mann. Deshalb schickte er online eine Bewerbung nach Geinberg.

Schnell war klar: Simo meint er ernst

 

Studien bestätigen: Holzemissionen sind unkritisch

Die Ergebnisse von 12 Forschungsprojekten über gesundheitliche Auswirkung von VOCs sind in einer neuen Broschüre der fnr – Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe – zusammengefasst.

In einer 44-seitigen Broschüre hat die fnr „Wohnen und Leben mit Holz – Einfluss von Holzemissionen auf die Wohngesundheit“ zusammengefasst. Sie informiert über die von Holz und Holzprodukten verursachten Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC – Volatile Organic Compounds) und fasst die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber zusammen. Grundlage dafür sind 12 Forschungsprojekte, die das Bundeslandwirtschaftsministerium von 2015 bis 2019 mit insgesamt 3,6 Mio. Euro förderte.

Keinerlei Hinweise auf gesundheitliche Risiken 

Für die gesundheitliche Bewertung der Emissionen aus Holz und Holzprodukten in Innenräumen war ein Forschungsverbund unter Federführung des Universitätsklinikums Freiburg zuständig. Durchgeführt wurden unter anderem Untersuchungen an Lunge, Augen, Haut und Nerven.

Mit dem Ergebnis: „dass es bis dato keine überzeugenden Hinweise auf klinisch relevante Effekte nach Exposition gegenüber innenraumüblichen Konzentrationen an Holzemissionen gibt“. Eine Gefährdung des Menschen durch Freisetzung von Emissionen aus Holz und Holzprodukten in die Raumluft sei nicht zu erkennen.

Leidorf Neubau Holz Kompetenzzentrum Altheim wood valley

Welchen Einfluss haben CLT-Wände auf die Luftqualität von Wohnräumen?

In einem Forschungsprojekt der Holzforschung Austria und Wood k-plus in Tulln wurde die Innenraumluftqualität eines CLT-Raums untersucht.

Um ein realistisches Bild zu bekommen, wurde der CLT-Raum Schritt für Schritt ausgebaut und im Anschluss auch genutzt.

Die Untersuchungen machen deutlich, dass die Innenraumluftqualität der reinen CLT-Konstruktion sehr gut ist.

CLT - Raum:
sehr gute Innenraumluftqualität

Einen wesentlichen Einfluss auf die gemessenen VOC-Konzentrationen hat jedoch die Nutzung des Raumes.

Ein Beispiel: Beim Schälen einer Orange steigt die VOC-Emission kurzfristig auf das 37,5-fache des leeren CLT-Raums. Nach einer Stunde sind die VOC-Werte immer noch 15-fach höher als der leere Massivholzraum.

Nutzung beeinflusst Raumluftqualität

Folgende Nutzungsszenarien wurden untersucht:
  • Abbrennen von Duftkerzen
  • Putzen mit Allzweckreiniger
  • Anwendung eines elektrischen Lufterfrischers
  • Rauchen von Zigaretten
  • Anzünden eines Ethanolofens
  • Durchführung eines Kochvorgangs
  • Anwendung von Kosmetika
  • Schälen von Orangen
  • Anwendung von Parkettpflegemittel bzw. Holzpolitur
Im Forschungsbericht heißt es: „Bei der dauerhaften Nutzung eines Raumes als Wohn- oder Arbeitsraum ist somit von einer deutlichen Veränderung der Raumluftqualität im Vergleich zum unbewohnten Raum auszugehen.“
 
Konkret heißt das: Die Innenraumluftqualität des reinen CLT-Raumes ist sehr gut. Wie das Beispiel der Orange zeigt, ist es die Nutzung, die für vielfach höhere VOC-Emissionen verantwortlich ist.

Quelle: Wood K plus, Holzforschung Austria, IBO Innenraumanalytik OG, Techn. Büro für Chemie Dr. Karl Dobianer – VOC Emissionen aus Holzprodukten und Innenraumluftqualität, Zusammenfassung des Projektendberichts 2012 – 2014, 2015

Investition trotz Corona - Neubau Holz Kompetenzzentrum im "Wood Valley"

Im Jahr 2015 hat Alexander Leidorf für eine kleine Revolution im Holzbau gesorgt und eine hochmoderne Roboteranlage für die CNC-Bearbeitung von XL-Holzteilen entwickelt. Die Entscheidung erwies sich als richtig – bereits jetzt ist Expansion angesagt. Leidorf investiert 5 Millionen Euro in den Neubau einer Werkshalle am INKOBA-Standort Altheim-Geinberg. Damit entstehen auch zahlreiche neue Arbeitsplätze, die hohe Qualifikation erfordern.

Diese Materialien bieten wir für den
Hybrid-Bau & Kerto

BSH

Brettschichtholz, oft "Leimbinder" genannt
CLT 4 Wochen Lieferzeit

andere

Plattenwerkstoffe wie 3-Schichtplatten, Sperrholz,...

Jahrelange Erfahrung

…ein Team von Spezialisten und einzigartige Maschinen machen die Firma Leidorf zu Ihrem Partner für jede Art von Holzbearbeitung. Keine Herausforderung ist uns dabei zu groß – buchstäblich!

Denn als einziges Unternehmen fertigen wir mit einer Bearbeitungslänge von über  40 Metern und einer Bearbeitungsbreite von über 3,5 Metern individuelle XL-Wünsche in 3 bis 7-Achs simultan CNC-Verfahren.

Mit dieser Technologie können auch freie Formen und Hinterschneidungen umgesetzt werden.

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Akustik Bearbeitung

Akustik-Bohrungen, Akustik-Schlitzungen

Zusätzlich bieten wir Lösungen für

Vorfertigung im Werk

Montage von Anbauteilen, Beschichtungen, Brandschutzverkleidungen,....

Logistik CLT Leidorf

Logistik

Baustellengerechte Verladung bis zur Lieferung auf die Baustelle

Handel mit XL HOLZ

Handel mit XL-Holzplatten

mit und ohne Abbundleistung

Ein Haus aus CLT entsteht in nur 6 Tagen

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